Nachlese
Doris Lind las aus ihrem Buch: „33 Wörter, die dein Leben verändern“
Literatur.Frühstück mit Marcella Maier
„Literatur.Frühstück“-Auftakt am 10.03.2026 im Literaturhaus Henndorf: Anlässlich des Weltfrauentags präsentierte die Autorin Marcella Mair ausgewählte Texte aus ihrem breit gefächerten Werk zum Thema „Frausein“. Von (Mundart-)Gedichten über kurzweilige Erzählungen bis hin zu Auszügen aus ihrem Buch „Natürlich ohne Butter“ – ein abwechslungsreicher Streifzug durch Leben und Sprache, der zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte.
Die heitere, sonnenhafte Stimmung der Texte erfasste die Frühstücksgäste und durchzog das ganze Haus.
Franz Froschauer liest Thomas Bernhard: „Die Schwierigkeit ist anzufangen“
Selbst für das überwiegend aus ausgewiesenen Bernhard-Kennern bestehende Publikum erwiesen sich manche der frühen Texte als
Ausstellungseröffnung: „Thomas Bernhard. Eine unbeschwerte Annäherung“
Die fulminante Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation: „THOMAS BERNHARD. EINE UNBESCHWERTE ANNÄHERUNG“ fand am 8. Februar 2026 im Literaturhaus statt. Die Ausstellung ermöglicht, Bernhard am Rande der bekannten Pfade neu zu begegnen. Eine Chance, die sich viele Kulturbegeisterte im randvollen Literaturhaus nicht entgehen ließen. Unter den Ehrengästen: U.a. die Landesdirektorin Waltraud Langer, Bgm. Martin Köllersberger und LAbg.Dr. Josef Schöchl, der in seinen Grußworten daran erinnerte, dass ein heiterer Thomas Bernhard im Wappenrelief des Landtagssitzungssaals seit 2018 alle Sitzungen mitverfolgt und das entsprechende Wappensujet dem Literaturhaus übergab. Die Schwester von Thomas Bernhard, SUSANNE KUHN, und der anerkannte Thomas-Bernhard-Experte MANFRED MITTERMAYER gewährten bei der Präsentation des Buches „Drei Wochen mit Thomas Bernhard in TORREMOLINOS“ besondere Einblicke in das Privatleben Bernhards. Erstmals wurde auch über die Frauen in der Familiengeschichte berichtet. Neben unzähligen Schätzen rund um Bernhard wird erstmals der letzte von ihm verfasste Brief im Original ausgestellt, der an die Schriftstellerin Elisabeth Borchers adressiert war.
Wolfgang A. Schweighofer las aus seinem Roman „Stille-Nacht-Liebe“
Am 4. Dezember, gleich anschließend zum Adventfenster, las der bekannte und beliebte Journalist der Regionalzeitung „BEZIRKSBLÄTTER“ im Raum Salzburg und Flachgau , Wolfgang A. Schweighofer aus seinem Roman: „Stille-Nacht-Liebe“. Das Buch erzählt die Liebesgeschichte zwischen Andreas Sengthaler und Sabine Krenn – die begegnen sich unter schwierigen Umständen, lernen sich dann aber schätzen und lieben. Die Botschaft des Romans: Versöhnung, Hoffnung und Neuanfang! Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Hannes Moser und seiner Tochter Sophia. Der Abend dauerte nach der Lesung noch lange an – ein gemütliches „Get- together“ am wärmenden Feuer mit Glühmost!
Literatur.Frühstück mit Emanuel Weyringer
Beim Literatur.Frühstück am 2. Dezember 2025 stellte Emanuel Weyringer sein neues Kochbuch „Endlich zu Hause – Rezepte zum Heimkommen und Nachkochen“ vor. Die Rezepte bestechen durch ihre Einfachheit, vermitteln Kochkompetenz und machen Lust, gleich zu Hause etwas auszuprobieren. Der Spitzenkoch wurde auch gleich auf die Probe gestellt: Eine spontane Demonstration seines DATTELPESTOS meisterte er mit Bravour und lud das höchst interessierte Publikum gleich zum Assistieren ein. Es war ein unglaublich schöner Vormittag vor ausverkauftem Haus. Vor allem aber gab er eine köstliche Antwort auf die alltägliche Frage: „WAS KOCHE ICH HEUTE?“ – mit Vorschlägen, die Sie lieben werden!
Christian Weingartner las aus seinem Irrseekrimi „Steckerlfisch“
Am 20. November 2025 las CHRISTIAN WEINGARTNER aus seinem Irrsee-Krimi „STECKERLFISCH“. Großartig musikalisch begleitet von ROBERT EBNER, Akkordeonist und Lehrer am Musikum Salzburg. Die Lesung von CHRISTIAN WEINGARTNER war fesselnd und äußerst unterhaltsam. Man hatte sofort lebendige Bilder vom Polizeialltag und der Ermittlungsarbeit im Kopf – so real, als würde man einen aktuellen Mordfall im paradiesischen Mondseeland miterleben.
In den anschließenden angeregten Gesprächen mit dem Autor und dem Publikum zeigte sich, dass es allen ähnlich ging: Alle wollten wissen, wie es Chefinspektor Leo Draxler gelingt, dieses perfide Spiel zu durchschauen….. Ein Abend, der Lust auf mehr machte – mehr Spannung, mehr Mondseeland- Atmosphäre und vor allem mehr von Chefinspektor Draxler. Wir dürfen gespannt sein, wie dieser Kriminalfall ausgeht!
Men´s Day“ mit Christoph und Wolfgang Mayer“
Am 8. November 2025 performten Christoph und Wolfgang Mayer in unserem Haus und spannten einen weiten Bogen rund um das Thema „Männlichkeit“.
Sie lasen eigene Texte und ausgewählte Werke anderer Autorinnen und Autoren, mal humorvoll, mal wissenschaftlich, mal nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern, und das mit großartigem schauspielerischen und sprachlichen Talent. Zum Men´s Day nahmen sie Männlichkeiten unter die Lupe. Das begeisterte Publikum erlebte einen wundbar unterhaltsamen Abend voller Literatur, Esprit und Testosteron.
Hannes Moser umrahmte die Lesung auf der Ziehharmonika musikalisch.
Literatur.Frühstück mit dem Duo „Löffelzart“
Am 4. November 2025 durften wir mit Robert Herbe und Edith Zehentmayer einen beschaulichen Vormittag voller vorweihnachtlicher Stimmung erleben. Sowohl ihre „Musikalischen Wintergeschichten“, umrahmt von dem virtuosen Spiel der großartigen Geigerin Julia Lehnert, als auch Elke Heselschwerdt mit ihren lebendigen Texten, begeisterten das zahlreich anwesende Publikum. Der stimmungsvolle Vormittag endete mit einem tosenden Applaus.
Susanne Zankl: „Tiziano und Yleine“
Am 24. Oktober 2025 las Susanne Zankl aus „Tiziano und Yleine“.
Kahtarina Feist-Merhaut: „Sterben üben“
Literatur.Frühstück mit Liselotte Douschan
Am 7. Oktober 2025 war Liselotte Douschan zu Gast beim Literatur.Frühstück. Johanna Hauser und Isabella Eisl umrahmten die Lesung musikalisch. Mit feinem Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst nahm die Autorin ihr Publikum mit auf eine facettenreiche Reise. Von mystischen Schloss- geistern im nebeligen Schottland über abenteuer-liche Erlebnisse in der Türkei bis hin zu Anekdoten aus dem Schulalltag während einer Wienfahrt als Klassenlehrerin. Es war ein außergewöhnliches Literatur.Frühstück in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Haus. Ein Ereignis, das gewiss noch lange in Erinnerung bleibt.
„Sommerfrische und Herbstfreude: Ein Gedichte- und Geschichtenfest“
Unter dem Titel „Sommerfrische und Herbstfreude: Ein Gedichte- und Geschichtenfest“ präsentierten 24 Schriftsteller:innen aus der Umgebung am 3. Oktober im großen Saal der Gemeinde Henndorf besinnliche wie humorvolle Kurztexte. Moderiert wurde der Abend von Gabriele Dau & Initiator Peter Reutterer. Das Duo Eddie & Pete sorgte für die beschwingte musikalische Umrahmung. 100 Besucher kamen in den Genuß eines großartigen Literaturabends mit vielen lebendigen Geschichten, mal tiefgründig, mal herrlich schräg und humvorvoll. Von schauspieleischen Highlights bis zu feinfühliger Poesie war alles dabei.
Renate Katzer, Florian Kiesl und Anna Weinkamer: „Lyrik eine Stimme geben“
Am 20. September 2025 lasen Renate Katzer, Florian Kiesl und Anna Weinkamer. David Hauser an der Gitarre improvisierte z.B. mit dem „Henndorfer Literaturhaus Blues“ perfekt passend zu den gelesenen Texten. Ein äußerst gelungender Abend bei ausverkauftem Haus.
Anna Maria Stadler las aus ihrem Roman „Halbnah“
Am 2. Juli 2025 las Anna Maria Stadler aus ihrem Roman „Halbnah“.
Drei Frauen – ein Abend – eine Stadt. Innerhalb dieses Rahmens bewegt sich die Handlung von „Halbnah“.
Dieses Buch lotet einen Raum aus, in dem sich Begegnung und Ausweichen, Fragilität und Widerständigkeit, Begehren und Verweigern verdichten. Anna Maria Stadler erzählt aufregend behutsam, zugleich tastend und sicher.
Oliver Kraft hat mit seiner Querflöte die Lesung musikalisch umrahmt. Ein wunderbarer Sommerabend bei ausverkauftem Haus und begeistertem Publikum.
Peter Simon Altmann und Peter Reutterer lasen „Auf der Suche nach dem Anderen“
Zwei Autoren waren am 5. Juni 2025 zu Gast im Literaturhaus Henndorf.
Peter Simon Altmann las den Beginn seines Romans „Das Andere“ und eine Kurzgeschichte aus seinem neuesten Buch „Die Nächte von Bangkok“ . In „Das Andere“ bricht ein ehemaliger Unternehmer zu einer Reise nach China auf und folgt den Spuren des französischen Arztes Victor Segalen und dessen Idee über das Andere. In der Kurzgeschichte „Nachmittag eines Fauns“ träumt ein Mann von der Liebe, die ihn von seinem unsteten Lebenswandel befreit.
Peter Reutterer las zunächst einen neuen Text über die letzte Liebe Kafkas. „Die Verknappung der Zeit“ erzählt von der absoluten Liebe zwischen dem Dichter und Dora Diamant. Zudem trug er aus dem unter dem Pseudonym „Sebastian Teichspiegel“ erschienenen Roman „Schöne Frau am Wasser“ vor. Darin bemüht sich eine Künstlerfamilie, in Abgeschiedenheit den verborgenen Dimensionen unseres Dasein näherzukommen. Peter Reutteres Gedichte sind meist von dieser letzlich zarten Qualität, unaufgeregt, leise, unaufdringlich, aber trefflich (Karl Müller, Die Presse 2017).
Der Autor begeisterte ausserdem das Publikum mit seinen Improvisationen auf der Gitarre.
Es war ein gelungener Abend mit interessanten Lesungen, wunderbarer Musik, gemütlichem Zusammensein bei Brot und Wein und spannenden Gesprächen.
Literatur.Frühstück mit Hermine E. Wilhelmstötter und Petra Haselwallner
Beim Literatur.Frühstück am 3. Juni 2025 waren Hermine E. Wilhelmstötter und Petra Haselwallner zu Gast.
Hermine E. Wilhelmstötter lud die Zuhörerinnen ein, mit ihrem Gedichtzyklus „Beflügelt (Tagtraum)“ – Naturgedichte auf Entdeckungsreise zu gehen, um die stillen Momente der Natur wahrzunehmen. Ihre ganz persönliche Liebeserklärung, die sie federleicht ins Licht zauberte.
Petra Haselwallner las aus ihrem neu erschienen Lyrikband „Jahreszeitreisende“. Sie hat uns mit ihrer Geschichte und den Gedichten aus dem „Warltal“ ein Stück weit daran erinnert, dass jede Phase unserer Reise wie ein weiteres Puzzleteil unseres Lebens zu sehen ist: „Es ist nicht die Natur und der Mensch, es ist eins.“ Und mit jedem stillen Blick auf den Kreislauf des Lebens und die Wege, die wir gehen werden, wir das klarer sehen.
Die Texte sowohl von Hermine E. Wilhelmstötter als auch von Petra Haselwallner zogen das Publikum sichtbar in ihren Bann.
Nicht ganz so leichte Kost zum Frühstück, die die Zuhörer*innen mit begeistertem Applaus belohnten.
In Erinnerung an Hermine Weixlbaumer-Zach (1934-2000): Lesung aus ihrem Nachlassband „Wer deutet wohl die Zeichen“
Am 16. Mai 2025 lasen Gerlinde Allmayer, Max Faistauer und Karl Müller in Erinnerung an Hermine Weixlbaumer-Zach (1934-2000), aus ihrem Nachlassband „Wer deutet wohl die Zeichen“ sowohl Dialektdichtungen als auch großartige hochsprachliche Texte, die erst nach ihrem Tod in ihrem Nachlass aufgefunden wurden – Dichtung von eindringlicher Kraft, die keinen Vergleich zu scheuen braucht.
Die grandiosen Vortragenenden zogen das zahlreich anwesende Publikum mit ihrer einfühlsamen Lesung und der durchdachten Auswahl der Texte und Gedichte von Hermine Weixlbaumer-Zach in ihren Bann. Wohl ein jeder der anwesenden Zuhörer war auf tiefste berührt, besonders auch über die poetische Sensibilität der Autorin.
Waltraud Stögner brillierte mit ihrem Spiel auf einer über 100 Jahre alten wunderschönen Harfe. Musik und Texte waren perfekt aufeinander abgestimmt und das Publikum applaudierte zum Schluss voller Begeisterung. Ein wunderbarer, gelungener Abend im vollen Literaturhaus Henndorf.
Literatur.Frühstück: Christian Lorenz Müller las aus seinem Roman „Radieschen-Revolution“
Beim Literatur.Frühstück am 6. Mai 2025 begeisterte Christian Lorenz Müller mit einem vergnüglichen Vortrag voller Radieschenschärfe aus seinem Roman „Radieschen-Revolution“. Der Autor und das zahlreich anwesende und durchwegs fachkundige Publikum (Obst- und Gartenbauverein), beflügelten sich gegenseitig.
„Radieschen-Revolution“ kann als Frischluftversion der österreichischen Gesellschaft gelesen werden. All die Kämpfe um Begünstigung, Einfluss und Macht, die sich in der großen Politik beobachten lassen, spiegeln sich hier auf Gummistiefeln und Mistgabeln wieder. Ein spannendes Buch voll hintergründiger Ironie, bei dem die Liebe zur Natur trotz allem nicht zu kurz kommt.