Nachlese

Offene Schreibwerkstatt mit Elke Heselschwerdt

Elke Heselschwerdt
Schreibwerkstatt am 28. April 2026: Klein, stark, intensiv, belebend.
Ein Format, das den Geist weckt und den Abend zum Leuchten bringt. In der behaglichen Stube des Literaturhauses entstanden unter der Leitung von Elke Heselschwerdt Texte zu vielfältigen Impulsen:
„Wenn ich Flügel hätte“, „Brief an die Zeit“, „ Ruckzuck Schaf: eine Geschichte, 7 Zeilen, ausschließlich einsilbig“, sowie ein „Dialog zwischen Nachthemd und Pyjama“.
Die Aufgaben forderten heraus und eröffneten zugleich überraschende kreative Räume.
Die entstandenen Texte waren heiter bis skurril – und durchwegs von bemerkenswerter Qualität, nicht zuletzt, da viele Schreiberfahrene an diesem Workshop teilnahmen.
Abende wie dieser seien all jenen wärmstens empfohlen, die die feine Kunst des Schreibens schätzen und den spielerischen Umgang mit Sprache lieben.

Franziska Füchsl performte aus ihrem Buch „Am Rande der Müh“

Franziska Füchsl und Sarah M. Dragovic ©MMayer
Am 15. April 2026 las FRANZISKA FÜCHSL aus ihrem Buch „Am Rande der Müh“. Der Einstieg in die Lesung war ein Sprachkurs in Mühlviertlerisch: auffällig, experimentell und mit ungewöhnlichen Bildern. In ihrem Text verknüpfte die Autorin Natur, Mensch, Sprache und Heimat zu einem vielschichtigen Gefüge. Das Mühlviertel erschien dabei nicht bloß als idyllischer Rückzugsort, sondern als ein von menschlichen Eingriffen geprägter und teils geschädigter Raum. FÜCHSL hinterfragte das naive Verständnis von Heimat und zeigte, wie stark Wahrnehmung durch Sprache geformt wird, während die Landschaft zugleich als Denkraum fungiert. Die musikalische Begleitung durch die Bratschistin SARAH M. DRAGOVIC ergänzte die Lesung auf stimmige Weise: mit ihren eigenwilligen Interpretationen von Volksliedern schuf sie eine atmosphärisch dichte Verbindung zwischen Text und Klang.

Literatur.Frühstück mit Josef Schöchl: „Der Rabe und der schlechte Leumund“

Josef Schöchl ©MMayer
Am 14. April 2026 war ein glanzvoller Höhepunkt unserer Literatur.Frühstücke: Mit Dr. Josef Schöchl durften wir einen ebenso heiteren wie hochgebildeten Sachbuchautor als Gast begrüßen. In der Vorstellung seines Werkes „Der Rabe und der schlechte Leumund“ entführte er das Publikum mit verblüffenden und überraschenden Einblicken in das Reich der Tiere. Mit seinem feinsinnigen Humor verstand er es meisterhaft, die Zuhörer immer wieder zu herzhaftem Lachen hinzureißen. Das Resümee dieses gelungenen Vormittags: Sekt genießt man am besten sofort – der Korken dankt es mit Geschmeidigkeit – und gute Literatur findet sich nicht selten auch im Sachbuch! Dieses Frühstück wird uns gewiss noch lange in lebhafter Erinnerung bleiben!

„Dauer des Augenblicks“: Lesung mit Musik: Peter Reutterer, Maria Magdalena Cervenka, Rosa Maria Plattne

vlnr.: Peter Reutterer, Maria Magdalena Cervenka, Rosa Maria Plattner
Der Abend am 27.03.2026 erwies sich als ein besonderes Ereignis: eine Lesung mit drei Autor:innen, begleitet von Musik. Das Duo Eddie & Pete verstand es, das Publikum auf höchstem Niveau zu unterhalten. Die vorgetragenenen Texte spannten einen weiten Bogen über Leben, Liebe und das Schreiben selbst. Die langjährige Verbundenheit der Künstler war deutlich spürbar und verlieh dem Zusammenspiel eine bemerkenswerte Harmonie. 
Vor ausverkauftem Haus entwickelte sich ein ebenso anregender wie kurzweiliger Abend.
Eddie & Pete ©MMayer

Doris Lind las aus ihrem Buch: „33 Wörter, die dein Leben verändern“

©Mathilde Mayer
Eine sehr interessante Lesung fand am 20. März 2026 statt, mit
DORIS LIND: „33 Wörter die dein Leben verändern“.
Die Botschaft von Doris Lind: Du möchtest dein Leben verändern?
Dann beginne mit deinen Worten!
Sie stellte mit kurzen Storys, unterhaltsamen Infos und in einem erfrischenden Stil die Wirkung von Wörtern vor. Mit dabei einfach umzusetzende Tipps, wie man die positive Power eines Wortes verstärken und negative Effekte vermeiden kann.
Wir haben gelernt, achtsam mit uns selbst und anderen zu kommunizieren.

Literatur.Frühstück mit Marcella Maier

Marcella Mair

„Literatur.Frühstück“-Auftakt am 10.03.2026 im Literaturhaus Henndorf: Anlässlich des Weltfrauentags präsentierte die Autorin Marcella Mair ausgewählte Texte aus ihrem breit gefächerten Werk zum Thema „Frausein“. Von (Mundart-)Gedichten über kurzweilige Erzählungen bis hin zu Auszügen aus ihrem Buch „Natürlich ohne Butter“ – ein abwechslungsreicher Streifzug durch Leben und Sprache, der zum Lachen, aber auch zum Nachdenken anregte. 

Die heitere, sonnenhafte Stimmung der Texte erfasste die Frühstücksgäste und durchzog das ganze Haus.

Franz Froschauer liest Thomas Bernhard: „Die Schwierigkeit ist anzufangen“

©Mathilde Mayer
Bei der Lesung vom 19. Februar 2026 mit dem Schauspieler und Sänger FRANZ FROSCHAUER ging es um den jungen Thomas Bernhard. Seine ersten veröffentlichten Texte in Zeitschriften, seine fast unbekannte Lyrik, seine Kurzgeschichten, die seinen berühmten Romanen vorausgehen.
Das bis auf den letzten Platz gefüllte Haus lauschte in nahezu andächtiger Stille; man hätte sprichwörtlich eine Stecknadel fallen hören können.

Selbst für das überwiegend aus ausgewiesenen Bernhard-Kennern bestehende Publikum erwiesen sich manche der frühen Texte als

überraschende Entdeckung und gaben im Anschluss reichlich Anlass zu lebhafter, differenzierter Diskussion. 
@ Sepp Dreissinger

Ausstellungseröffnung: „Thomas Bernhard. Eine unbeschwerte Annäherung“

Susanne Kuhn
Manfred Mittermayer ©David Sailer

Die fulminante Ausstellungseröffnung und Buchpräsentation: „THOMAS BERNHARD. EINE UNBESCHWERTE ANNÄHERUNG“ fand am 8. Februar 2026 im Literaturhaus statt. Die Ausstellung ermöglicht, Bernhard am Rande der bekannten Pfade neu zu begegnen. Eine Chance, die sich viele Kulturbegeisterte im randvollen Literaturhaus nicht entgehen ließen. Unter den Ehrengästen: U.a. die Landesdirektorin Waltraud Langer, Bgm. Martin Köllersberger und LAbg.Dr. Josef Schöchl, der in seinen Grußworten daran erinnerte, dass ein heiterer Thomas Bernhard im Wappenrelief des Landtagssitzungssaals seit 2018 alle Sitzungen mitverfolgt und das entsprechende Wappensujet dem Literaturhaus übergab. Die Schwester von Thomas Bernhard, SUSANNE KUHN, und der anerkannte Thomas-Bernhard-Experte MANFRED MITTERMAYER gewährten bei der Präsentation des Buches „Drei Wochen mit Thomas Bernhard in TORREMOLINOS“ besondere Einblicke in das Privatleben Bernhards. Erstmals wurde auch über die Frauen in der Familiengeschichte berichtet. Neben unzähligen Schätzen rund um Bernhard wird erstmals der letzte von ihm verfasste Brief im Original ausgestellt, der an die Schriftstellerin Elisabeth Borchers adressiert war. 

@ Sepp Dreissinger

Wolfgang A. Schweighofer las aus seinem Roman „Stille-Nacht-Liebe“

© Mathilde Mayer

Am 4. Dezember, gleich anschließend zum Adventfenster, las der bekannte und beliebte Journalist der Regionalzeitung „BEZIRKSBLÄTTER“ im Raum Salzburg und Flachgau , Wolfgang A. Schweighofer aus seinem Roman: „Stille-Nacht-Liebe“. Das Buch erzählt die Liebesgeschichte zwischen Andreas Sengthaler und Sabine Krenn – die begegnen sich unter schwierigen Umständen, lernen sich dann aber schätzen und lieben. Die Botschaft des Romans: Versöhnung, Hoffnung und Neuanfang! Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Hannes Moser und seiner Tochter Sophia. Der Abend dauerte nach der Lesung noch lange an – ein gemütliches „Get- together“ am wärmenden Feuer mit Glühmost!

Literatur.Frühstück mit Emanuel Weyringer

© privat

Beim Literatur.Frühstück am  2. Dezember 2025 stellte Emanuel Weyringer sein neues Kochbuch „Endlich zu Hause – Rezepte zum Heimkommen und Nachkochen“ vor.  Die Rezepte bestechen durch ihre Einfachheit, vermitteln Kochkompetenz und machen Lust, gleich zu Hause etwas auszuprobieren. Der Spitzenkoch wurde auch gleich auf die Probe gestellt: Eine spontane Demonstration seines DATTELPESTOS meisterte er mit Bravour und lud das höchst interessierte Publikum gleich zum Assistieren ein. Es war ein unglaublich schöner Vormittag vor ausverkauftem Haus. Vor allem aber gab er eine köstliche Antwort auf die alltägliche Frage: „WAS KOCHE ICH HEUTE?“ – mit Vorschlägen, die Sie lieben werden!

Christian Weingartner las aus seinem Irrseekrimi „Steckerlfisch“

© Patricia Weingartner

Am 20. November 2025 las CHRISTIAN WEINGARTNER aus seinem Irrsee-Krimi „STECKERLFISCH“. Großartig musikalisch begleitet von ROBERT EBNER, Akkordeonist und Lehrer am Musikum Salzburg. Die Lesung von CHRISTIAN WEINGARTNER war fesselnd und äußerst unterhaltsam. Man hatte sofort lebendige Bilder vom Polizeialltag und der Ermittlungsarbeit im Kopf – so real, als würde man einen aktuellen Mordfall im paradiesischen Mondseeland miterleben.

In den anschließenden angeregten Gesprächen mit dem Autor und dem Publikum zeigte sich, dass es allen ähnlich ging: Alle wollten wissen, wie es Chefinspektor Leo Draxler gelingt, dieses perfide Spiel zu durchschauen….. Ein Abend, der Lust auf mehr machte – mehr Spannung, mehr Mondseeland- Atmosphäre und vor allem mehr von Chefinspektor Draxler. Wir dürfen gespannt sein, wie dieser Kriminalfall ausgeht!

Men´s Day“ mit Christoph und Wolfgang Mayer“

© Literaturhaus

Am 8. November 2025 performten Christoph und Wolfgang Mayer in unserem Haus und spannten einen weiten Bogen rund um das Thema „Männlichkeit“.

Sie lasen eigene Texte und ausgewählte Werke anderer Autorinnen und Autoren, mal humorvoll, mal wissenschaftlich, mal nachdenklich, immer mit einem Augenzwinkern, und das mit großartigem schauspielerischen und sprachlichen Talent. Zum Men´s Day nahmen sie Männlichkeiten unter die Lupe. Das begeisterte Publikum erlebte einen wundbar unterhaltsamen Abend voller Literatur, Esprit und Testosteron. 

Hannes Moser umrahmte die Lesung auf der Ziehharmonika musikalisch.

Literatur.Frühstück mit dem Duo „Löffelzart“

© privat

Am 4. November 2025 durften wir mit Robert Herbe und Edith Zehentmayer einen beschaulichen Vormittag voller vorweihnachtlicher Stimmung erleben. Sowohl ihre „Musikalischen Wintergeschichten“, umrahmt von dem virtuosen Spiel der großartigen Geigerin Julia Lehnert, als  auch Elke Heselschwerdt mit ihren lebendigen Texten, begeisterten das zahlreich anwesende Publikum. Der stimmungsvolle Vormittag endete mit einem tosenden Applaus.

 

Susanne Zankl:  „Tiziano und Yleine“

© Literaturhaus

Am 24. Oktober 2025 las Susanne Zankl aus „Tiziano und Yleine“.

Die Autorin stellt zuerst die Protagonisten des Buches vor und ließ dabei viel Raum für Reflexion. Der Schauplatzwechsel von Italien nach Salzburg und die Begegnung mit literarisch tätigen und psychisch verletzten Figuren schafft eine Atmosphäre von Fremdheit und Selbstfindung. 
Die Musiker Hannes und Sophia Moser beeindruckten das Publikum mit ihrem ausdrucksstarken Spiel und einer feinfühlig getroffenen Werkauswahl. Das Literaturhaus Henndorf führte erneut eindrucksvoll vor Augen, dass „Altes Haus und junge Leute“ nicht nur Motto, sondern gelebte Wirklichkeit ist.

Kahtarina Feist-Merhaut:  „Sterben üben“

© Judith Stehlik
Am 15. Oktober 2025 durften wir KATHARINA FEIST-MERHAUT mit ihrem Debütroman „ STERBEN ÜBEN“ bei uns im Literaturhaus begrüßen.
Musikalisch begleitet wurde sie von SASKIA LERMER auf der Violine.
Es war eine zutiefst berührende Lesung. Man spürte, dass jeder im Publikum dem Thema „ STERBEN“ bereits auf persönliche Weise begegnet war. 
Sie erzählte ihre Erfahrungen, Gespräche, Care-Dienste und Empfindungen ihrer Großma beinahe sachlich, aber man spürte die große Liebe dahinter. War doch die Frage der Großma: „Was willst du wissen über das Sterben?“. Die Musikerin SASKIA LERMER mit ihrer Violine fand den exakt stimmigen Ton zur Lesung und verlieh den Worten zusätzliche Tiefe und Resonanz. 

Literatur.Frühstück mit Liselotte Douschan

Liselotte Douschan © Literaturhaus Henndorf
Johanna Hauser und Isabella Eisl © Literaturhaus Henndorf

Am 7. Oktober 2025 war Liselotte Douschan zu Gast beim Literatur.Frühstück. Johanna Hauser und Isabella Eisl umrahmten die Lesung musikalisch. Mit feinem Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst nahm die Autorin ihr Publikum mit auf eine facettenreiche Reise. Von mystischen Schloss- geistern im nebeligen Schottland über abenteuer-liche Erlebnisse in der Türkei bis hin zu Anekdoten aus dem Schulalltag während einer Wienfahrt als Klassenlehrerin. Es war ein außergewöhnliches Literatur.Frühstück in einem bis auf den letzten Platz gefüllten Haus. Ein Ereignis, das gewiss noch lange in Erinnerung bleibt.

„Sommerfrische und Herbstfreude: Ein Gedichte- und Geschichtenfest“

Die Autorinnen und Autoren © Foto August Meinhardt

Unter dem Titel „Sommerfrische und Herbstfreude: Ein Gedichte- und Geschichtenfest“ präsentierten 24 Schriftsteller:innen aus der Umgebung am 3. Oktober im großen Saal der Gemeinde Henndorf besinnliche wie humorvolle Kurztexte. Moderiert wurde der Abend von Gabriele Dau & Initiator Peter Reutterer. Das Duo Eddie & Pete sorgte für die beschwingte musikalische Umrahmung. 100 Besucher kamen in den Genuß eines großartigen Literaturabends mit vielen lebendigen Geschichten, mal tiefgründig, mal herrlich schräg und humvorvoll. Von schauspieleischen Highlights bis zu feinfühliger Poesie war alles dabei.

 

Gabriele Dau © Foto August Meinhardt
Peter Reutterer © Foto August Meinhardt

Renate Katzer, Florian Kiesl und Anna Weinkamer:  „Lyrik eine Stimme geben“

Renate Katzer © privat
Florian Kiesl © privat

Am 20. September 2025 lasen Renate Katzer, Florian Kiesl und Anna Weinkamer. David Hauser an der Gitarre improvisierte  z.B. mit dem „Henndorfer Literaturhaus Blues“ perfekt passend zu den gelesenen Texten. Ein äußerst gelungender Abend bei ausverkauftem Haus.

 

© privat
Anna Weinkamer © privat

Anna Maria Stadler las aus ihrem Roman „Halbnah“

© Lukas Gwechenberger

Am 2. Juli 2025 las Anna Maria Stadler aus ihrem Roman „Halbnah“. 

Drei Frauen – ein Abend – eine Stadt. Innerhalb dieses Rahmens bewegt sich die Handlung von „Halbnah“.  

Dieses Buch lotet einen Raum aus, in dem sich Begegnung und Ausweichen, Fragilität und Widerständigkeit, Begehren und Verweigern verdichten. Anna Maria Stadler erzählt aufregend behutsam, zugleich tastend und sicher.

Oliver Kraft hat mit seiner Querflöte die Lesung musikalisch umrahmt. Ein wunderbarer Sommerabend bei ausverkauftem Haus und begeistertem Publikum.

Peter Simon Altmann und Peter Reutterer lasen „Auf der Suche nach dem Anderen“

Zwei Autoren waren am 5. Juni 2025 zu Gast im Literaturhaus Henndorf.

Peter Simon Altmann las den Beginn seines Romans „Das Andere“ und eine Kurzgeschichte aus seinem neuesten Buch „Die Nächte von Bangkok“ . In „Das Andere“ bricht ein ehemaliger Unternehmer zu einer Reise nach China auf und folgt den Spuren des französischen Arztes Victor Segalen und dessen Idee über das Andere. In der Kurzgeschichte „Nachmittag eines Fauns“ träumt ein Mann von der Liebe, die ihn von seinem unsteten Lebenswandel befreit. 

Peter Reutterer las zunächst einen neuen Text über die letzte Liebe Kafkas. „Die Verknappung der Zeit“ erzählt von der absoluten Liebe zwischen dem Dichter und Dora Diamant. Zudem trug er aus dem unter dem Pseudonym „Sebastian Teichspiegel“ erschienenen Roman „Schöne Frau am Wasser“ vor. Darin bemüht sich eine Künstlerfamilie, in Abgeschiedenheit den verborgenen Dimensionen unseres Dasein näherzukommen. Peter Reutteres Gedichte sind meist von dieser letzlich zarten Qualität, unaufgeregt, leise, unaufdringlich, aber trefflich (Karl Müller, Die Presse 2017).

Der Autor begeisterte ausserdem das Publikum mit seinen Improvisationen auf der Gitarre.

Es war ein gelungener Abend mit interessanten Lesungen, wunderbarer Musik, gemütlichem Zusammensein bei Brot und Wein und spannenden Gesprächen. 

 

© Literaturhaus Henndorf
© Literaturhaus Henndorf

Literatur.Frühstück mit Hermine E. Wilhelmstötter und Petra Haselwallner

Petra Haselwallner Foto © Christina Langer
© Gedankenkunstverlag
Hermine E. Wilhelmstötter Foto © Petrus Forster-Sonnenburg
© Hermine E. Wilhelmstötter

Beim Literatur.Frühstück am 3. Juni 2025 waren Hermine E. Wilhelmstötter und Petra Haselwallner zu Gast.

 

Hermine E. Wilhelmstötter lud die Zuhörerinnen ein, mit ihrem Gedichtzyklus „Beflügelt (Tagtraum)“ – Naturgedichte auf Entdeckungsreise zu gehen, um die stillen Momente der Natur wahrzunehmen. Ihre ganz persönliche Liebeserklärung, die sie federleicht ins Licht zauberte.

 

Petra Haselwallner las aus ihrem neu erschienen Lyrikband „Jahreszeitreisende“. Sie hat uns mit ihrer Geschichte und den Gedichten aus dem „Warltal“ ein Stück weit daran erinnert, dass jede Phase unserer Reise wie ein weiteres Puzzleteil unseres Lebens zu sehen ist: „Es ist nicht die Natur und der Mensch, es ist eins.“ Und mit jedem stillen Blick auf den Kreislauf des Lebens und die Wege, die wir gehen werden, wir das klarer sehen.

 

Die Texte sowohl von Hermine E. Wilhelmstötter als auch von Petra Haselwallner zogen das Publikum sichtbar in ihren Bann.

Nicht ganz so leichte Kost zum Frühstück, die die Zuhörer*innen mit begeistertem Applaus belohnten.